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Arzt und Beruf
Frau
im Arztberuf - Klinik, Kind,
Karriere
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Frau
im Arztberuf - Klinik, Kind, Karriere

Mehr als die Hälfte der Medizinstudenten
sind weiblich und auch der Anteil der
Ärztinnen an der Ärzteschaft
steigt kontinuierlich an. Doch nur wenige
trauen sich eine erfolgreiche Karriere
zu. Viele kapitulieren vor der Mehrfachbelastung
in Familie und Beruf. Auf den Entscheiderebenen
in Universitäten und Kliniken sind
Frauen dann gänzlich unterrepräsentiert.
Dabei ist längst klar, Ärztinnen
werden dringend gebraucht. Nicht nur
deshalb, um die ärztliche Grundversorgung
in Deutschland sicherzustellen. Mehr
denn je sind auch so genannte weibliche
Aspekte in der Forschung und in der
Patientenversorgung gefragt.
Mit den berühmten drei großen
K hatten Frauen schon immer
ihre Probleme. Früher standen sie
für Küche, Kinder, Kirche.
Heute werden sie von Frauen im Arztberuf
als selbstbewusste Forderung interpretiert:
Klinik, Kind, Karriere.
Indem Ärztinnen mit diesem Spruch
sogar auf der Straße demonstrieren,
soll klar gemacht werden, dass sie sich
längst nicht mehr mit dem gleichberechtigten
Zugang zum Beruf zufrieden geben. Sie
möchten ebenso wie ihre männlichen
Kollegen gefördert und entsprechend
ihren Leistungen honoriert werden. Und
sie möchten Familie und Karriere
vereinen können.
Ganz
oben wird die Luft sehr dünn
Obwohl der Frauenanteil der Studierenden
der Humanmedizin über 50 % beträgt,
verringert sich dieser Anteil eklatant
je höher man in die Endscheiderebenen
an Kliniken und Universitäten steigt.
Dies konstatierte nicht zuletzt die
Bund-Länder-Kommission für
Bildungsplanung und Forschungsförderung
(BLK) in ihren Materialien zum Thema
Frauen in der Medizin: Während
derzeit bei den Hochschulzugangsberechtigten,
Erstimmatrikulierten und Studierenden
die Frauenanteile über denen der
Männer liegen und nahezu gleich
viele Frauen wie Männer in einem
medizinischen Fach promoviert werden,
erreicht nur ein Bruchteil des weiblichen
Ausgangspotenzials eine Führungsposition.
Tatsächlich
ist der Anteil der Medizinerinnen an
der gesamten Ärzteschaft in den
letzten Jahren kontinuierlich gestiegen.
Zum 31.12.2005 waren an den Landesärztekammern
insgesamt 400.562 Ärztinnen und
Ärzte gemeldet, unter ihnen 166.013
Ärztinnen. Damit beträgt der
aktuelle Anteil der Medizinerinnen an
der Ärzteschaft 41,4 % und hat
somit im Vergleich zu 2004 (41,0 %)
erneut leicht zugelegt. In dieser Erhebung
sind jedoch auch jene Mediziner erfasst,
die ohne ärztliche Tätigkeit
oder, wenn auch zu einen sehr geringen
Prozentsatz, arbeitslos sind. So beträgt
der Anteil der berufstätigen Ärztinnen
an der berufstätigen Ärzteschaft
dann auch nur mehr 39 %.
Die
Verteilung der Geschlechter gerät
jedoch noch mehr aus dem Gleichgewicht,
wenn man die in der aktuellen Ärztestatistik
der Bundesärztekammer verzeichnete
Zahl der Ärztinnen und Ärzten
heranzieht, die stationär leitend
tätig sind. Hier sind von den 14.328
leitenden Medizinern gerade mal 1.597
weiblich, also nur noch knapp über
11 %. Wobei ihr Anteil an der stationären
Tätigkeit insgesamt ebenfalls rund
39 % beträgt.
Je
höher man in den Hierarchien steigt,
in Klinikleitungen und an den Universitäten,
desto weniger sind Frauen repräsentiert.
In der klinisch-praktischen Humanmedizin
waren im Jahr 2001 sogar nur 2,8 % aller
C4-Professuren, die dort mit einer Klinikleitung
verbunden sind, mit Frauen besetzt,
resümiert die BLK in ihren Materialien.
Nicht
nur der Weg nach oben erweist sich für
Ärztinnen als schwieriger als für
ihre männlichen Kollegen. Auf bestimmten
Gebieten, wie der Chirurgie und der
Orthopädie, sind Frauen ganz besonders
selten vertreten. Laut aktueller Statistik
der Bundesärztekammer sind von
den 19.398 Chirurgen gerade mal 2.819
weiblich. Erst 2001 erlangte mit Prof.
Dr. med. Doris Henne-Bruns die erste
Frau in der Bundesrepublik eine C4-Professur
für Visceral- und Transplantationschirurgie
und wurde Klinikchefin an der Universitätsklinik
Ulm.
Stolpersteine
in den Weg gelegt
Frau Dr. med. E. Wagler von der Universitätsklinik
Leipzig schilderte in einem Vortrag
das Dilemma. Denn gerade in der Phase
der Familienplanung türmen sich
den angehende Chirurginnen eine ganze
Reihe von Stolpersteinen in den Weg:
Insbesondere auch während
der Schwangerschaft haben Chirurginnen
Schwierigkeiten hinsichtlich ihrer Weiterbildung.
So werden durch das Mutterschutzgesetz
Nachtarbeit, dazu zählt natürlich
auch der Bereitschaftsdienst bzw. Notarztdienst,
sowie Arbeiten, die mit langen Stehzeiten
(Operationen) verbunden sind, spätestens
ab dem 5. Monat untersagt. Daraus resultierend
sind diese Kolleginnen meist in den
Ambulanzen eingesetzt oder gar arbeitsunfähig
geschrieben, was de facto zu einer längeren
Weiterbildungszeit führt oder im
Extremfall zur Aufgabe der chirurgischen
Laufbahn.
Warum
sich Ärztinnen auf ihrem Berufsweg
nicht genauso wie Männer durchsetzen,
sondern es eine Reihe von so genannten
Segregationsprozessen gibt, also die
Unterrepräsentation von Frauen
in bestimmten Fachgebieten und in den
prestige- und einkommensstarken Hierarchieebenen
zu verzeichnen ist, untersuchen Psychologen
an der Freien Universität Berlin
in einer Langzeitstudie, die dort 1998
startete. Erste Ergebnisse stellten
die Forscher 2003 im Deutschen Ärzteblatt
vor (Dtsch. Ärzteblatt 2003; 100:
A 166-169 [Heft 4]). Untersucht wurden
die Berufsbiografien von Medizinern
und Psychologen. Ein Fazit, das dort
veröffentlicht wurde, lautete:
Männer machen Karriere
Frauen versuchen, Beruf und Familie
zu vereinbaren. Außerdem, so die
Psychologen, legten Frauen bei der Definition
von Erfolg oft andere Maßstäbe
an als Männer: Erfolgreich
ist für sie oft der Berufsverlauf,
der sich optimal in ein ganzheitliches
Konzept von Lebensführung einfügt,
beziehungsweise, der sich optimal mit
dem privaten Lebensstrang integrieren
lässt.
Doch
auch jene Frauen, die auf eine Familie
verzichten, machen in der Medizin nicht
automatisch Karriere. Denn, so berichtet
Frau Dr. med. Astrid Bühren , Präsidentin
des Deutschen Ärztinnenbundes e.
V., ein Karrierehemmnis sei alleine
schon die gesellschaftliche Erwartung,
eine Frau könne Kinder bekommen.
Die BLK spricht in ihren Materialien
zudem von einer subtilen Diskriminierung,
denn sowohl Frauen als auch Männer
neigten dazu, Frauen unterzubewerten
und Männer überzubewerten.
Sicher aber haben Männer im Gegensatz
zu Frauen auf ihrem Weg nach oben bereits
feste Beziehungssysteme geschaffen,
die sie in ihrer Karriere unterstützen.
Netzwerke
für die Karriere knüpfen
Der Deutsche Ärztinnenbund (DÄB)
hat genau dieses Manko früh erkannt
und bietet deshalb ein Mentorinnennetzwerk
an, das Ärztinnen auf ihrem Karriereweg
intensiv berät. Ähnliche Hilfestellung
bieten der Marburger Bund sowie eine
Reihe von Projekten an Universitäten.
Um
bereits Studentinnen und Ärztinnen
bis 40 Jahre bei der Studien- und Berufsplanung
sowie bei der Weichenstellung für
die Karriere mit Rat und Tat zur Seite
zu stehen, etablierte der Deutsche Ärztinnenbund
das Junge Forum, dessen
Vorsitzende Dr. med. ToniaIblher seit
September 2005 ist. Sie kennt die Fragen
und Probleme der Studentinnen und ihrer
jungen Kolleginnen: Häufig
wiederkehrende Fragestellungen auf den
Treffen des Jungen Forums im DÄB
sind: Wie gelingt mir der Berufseinstieg?
Wie werde ich Fachärztin? Wie lässt
sich Familie und Beruf vereinbaren?
Wo liegen typisch weibliche Karrierehemmnisse?
Wie kann ich mich gelassen durchsetzen?
Und Frau Dr. Iblher weist darüber
hinaus auf ein weiteres Problem hin:
Ein großes Problem im Studium
für Studentinnen sind sicherlich
die fehlenden Vorbilder, da es nur sehr
wenige weibliche Dozenten und Professoren
an den Universitäten gibt. Über
das Mentorinnennetzwerk des DÄB
versuchen wir hier Abhilfe zu schaffen.
Dass
nicht jede junge Ärztin
ebenso wenig wie jeder junge Arzt
in einer C4-Professur das einzige Ziel
ihrer beruflichen Laufbahn sieht, liegt
auf der Hand. Im Ärztinnenbund
sprechen wir statt von Karriere
von Lebensplanung,
erläutert Dr. Iblher. Manche Ärztinnen,
seien zufrieden mit zwei Kindern und
einer Halbtagsstelle oder der Tätigkeit
in einer Allgemeinarztpraxis. Schön
wäre es, wenn möglichst viele
Frauen ihre Lebensplanung verwirklichen
könnten. Dafür ist bei der
Kombination von Familie und Beruf sicherlich
eine grundsätzliche Planung wichtig.
Dass viele Frauen deshalb aber auf eine
Karriere beispielsweise auf dem Gebiet
der Chirurgie augenscheinlich verzichten
müssen, möchte Frau Dr. Iblher
nicht akzeptieren.
Sie
weiß aber auch, wo die Kardinalfehler
liegen: Viele Kolleginnen stellen
ihr Licht zu sehr unter den Scheffel
und geben sich mit zu wenig zufrieden.
Schlechte Arbeitsbedingungen und schlechte
Ausbildung werden zu oft hingenommen.
Wegen der hohen Arbeitsbelastung zeigen
Ärztinnen und Ärzte aber auch
wenig politisches Engagement. Es herrscht
zu viel Einzelkämpfermentalität
vor. Die Tarifstreiks zeigen zum ersten
Mal das Gegenteil. Deshalb rät
sie ihren Kolleginnen, Initiative zu
zeigen und nicht auf das große
Glück zu warten und davon überzeugt
zu sein, dringend in der Patientenversorgung
gebraucht zu werden.
Dr.
Astrid Bühren: Prinzipiell
ist es noch erforderlich, Ärztinnen
und Studentinnen Mut zu machen, auch
Leitungspositionen zu übernehmen.
Dazu gehört auch, Studentinnen
und jungen Ärztinnen besser darüber
zu informieren, wie sie ihren Berufsweg
erfolgreich planen und strukturieren
können. Angeregt von den Ärztinnengremien
der Bundesärztekammer und des Deutschen
Ärztinnenbundes wurde das Handbuch
Karriereplanung für Ärztinnen
in Hochschule, Klinik und Praxis
realisiert. Das Handbuch soll mithelfen,
Ärztinnen auf Schwierigkeiten und
Hindernisse vorzubereiten, mit denen
sie während ihres Berufsweges konfrontiert
werden können, und es soll Lösungswege
aufzeigen. Damit sollen Hürden
auf dem Weg in Leistungs- und Führungspositionen
für Ärztinnen abgebaut werden.
Das Handbuch gibt unter anderem Hinweise
auf Möglichkeiten, das eigene Verhalten
zu ändern, zeigt Initiativen zur
Verbesserung der Chancengleichheit von
Mann und Frau auf europäischer
und nationaler Ebene auf und informiert
über Mentoringprogramme. Herausgeber
des Handbuchs ist die Bundesärztekammer.
Durchgeführt wird das Projekt an
der Charité Berlin unter Leitung
von Frau Prof. Dr. Kaczmarczyk und gefördert
wird es vom Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF).
Strukturen
für Familien schaffen
Auch im Handbuch wird auf die notwendige
Eigeninitiative von jungen Ärztinnen
hingewiesen. Doch Dr. Iblher vom Jungen
Forum des Deutschen Ärztinnenbundes
erkennt auch, dass nicht alles in der
Hand der jungen Akademikerinnen liegt.
Die großen Probleme treten dann
auf, wenn Familie und Beruf unter einen
Hut gebracht werden müssen. Mit
dem neuen Elterngeld ist sicherlich
ein wichtiger Schritt getan, aber es
müssen vor allem mehr Kinderbetreuungsplätze
geschaffen werden.
Dass
beispielsweise die Kindertagesstätte,
direkt am Krankenhaus und auf die speziellen
Anforderungen der Ärzte zugeschnitten,
Vorteile für beide Seiten bietet,
das beweist seit Jahren die Kita am
Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus
in Murnau. Seit dem 1. März 2006
bietet auch die Universitätsklinik
in Halle Kinderbetreuung an. Auch dort
war man davon überzeugt, dass die
Einrichtung eines Kindergartens nicht
nur für Eltern und Kinder, sondern
auch für die Klinik insgesamt Pluspunkte
bringt. Denn wer die Arbeitszeiten der
Eltern bei der Betreuung der Kinder
berücksichtigt, Krippenplätze
und Hausaufgabenbetreuung und einen
Mittagstisch anbietet, der entlastet
die Eltern und hier besonders die Mütter
von häuslichen Pflichten. Das wiederum
bedeutet Flexibilität bei deren
Einsatz im Klinikalltag und weniger
Ausfallzeiten. Eine Win-Win-Situation
für Eltern und Klinik.
Trotzdem
tun sich augenscheinlich viele Kliniken
schwer, diese Einrichtung anzubieten.
Nur rund 15 % der Krankenhäuser
in Deutschland, so ergab eine Umfrage
des Deutschen Ärztinnenbundes,
kümmern sich in einer Kindertagesstätte
um den Nachwuchs ihrer Mitarbeiter.
Als Grund geben viele mangelndes Interesse
ihrer Angestellten und die Kosten an.
Gefragt:
Frauen in der Medizin
Wie wichtig es ist, Frauen im Arztberuf
und in der medizinischen Forschung stärker
zu fördern und zu Wort kommen zu
lassen, das zeigen nicht zuletzt aktuelle
Entwicklungen in der Geschlechterforschung.
In ihren Materialien von 2004 fasste
die Bund-Länder-Kommission zusammen:
Die Anforderungen der ärztlichen
Praxis sind bis heute in ihren Lehrinhalten,
Leistungskriterien, Forschungsmethoden
und Arbeitsbedingungen an der männlichen
Normalbiographie ausgerichtet. In den
letzten Jahren wird jedoch der Notwendigkeit
einer geschlechtsspezifischen Gesundheitsforschung
in der Medizin auch in Deutschland Rechnung
getragen. Eine Entwicklung, die
sich fortsetzen soll.
Hierzu
leistet auch der Deutsche Ärztinnenbund
einen Beitrag: Wir veranstalten
alle zwei Jahre wissenschaftliche Kongresse,
berichtet Dr. Astrid Bühren. Mit
diesen Kongressen bemühen wir uns,
Themen zu befördern, die unserer
Meinung nach vernachlässigt sind.
Zum Beispiel gendergerechte Gesundheitsversorgung.
Wie etwa 1999 mit dem Kongress Frauenherzen
schlagen anders Geschlechtsspezifische
Aspekte der Herz/Kreislauferkrankung.
Damit waren wir wirklich sehr bahnbrechend.
Letztes Jahr war unser Thema Geschlechtsdifferente
Aspekte des Schmerzes.
Ebenso
wie man Frauen als vernachlässigten
Part in der medizinischen Erforschung
erkannt hat, genauso erkennt man das
vernachlässigte Potenzial an gut
ausgebildeten Medizinerinnen, die man
jetzt endlich für den Arztberuf
gewinnen möchte. Denn die Ausübung
des Arztberufes in Deutschland hat in
den letzten Jahren an Attraktivität
eingebüßt. Viele Ärzte
zieht es deshalb beispielsweise nach
Skandinavien oder Großbritannien.
Dort locken weniger Bürokratie
und geregeltere Arbeitszeiten. Und während
in den Ballungszentren der deutschen
Großstädte momentan noch
nicht von einem Ärztemangel gesprochen
wird, so dünnen sich die Arztpraxen
in ländlichen Gebieten und hier
insbesondere im Osten der Republik merklich
aus. Immer mehr ältere Ärzte
setzen sich zur Ruhe, während immer
weniger jüngere an einer Übernahme
der Praxen interessiert sind. Nachfrage
besteht auch an den Krankenhäusern.
Abhilfe hat in den neuen Bundesländern
vorerst der Zuzug von ausländischen
Ärzten vor allem aus Mittel- und
Osteuropa geschafft.
In
einem Statement weist auch Dr. Andreas
Köhler, Bundesvorsitzender der
Kassenärztlichen Bundesvereinigung
auf den drohenden Ärztemangel hin.
Er ist sich sicher, dass es an den Rahmenbedingungen
liegt, warum beispielsweise Kolleginnen
nicht für die Patientenversorgung
gewonnen werden können. Er fordert
deshalb: Das Vertragsarztrecht
muss dahingehend geändert werden,
dass auch niedergelassene Kolleginnen
und Kollegen teilzeittätige Ärztinnen
und Ärzte anstellen können,
dass die Flexibilität größer
wird und die Bindung des Vertragsarztes
an einen Praxissitz deutlich geringer
wird. Damit könnte die Vereinbarkeit
von Familie und Beruf deutlich erhöht
werden und ein derzeit brachliegendes
Potenzial hochqualifizierter Ärztinnen
wieder für Patienten gehoben werden.
Dr.
Tonia Iblher glaubt auch, dass in diesem
drohenden Mangel eine Chance für
junge Ärztinnen besteht: Ärztinnen
werden in der Patientenversorgung dringend
gebraucht. Mittlerweile schwindet
auch das Schreckensimage der so genannten
Rabenmutter, die trotz Familie Karriere
machen möchte. Denn, so Dr. Iblher:
Berufstätigkeit trotz Familie
ist en vogue.

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